Der Restart ist geglückt. Das erste Verbandsturnier nach der Corona-Pause fand im schwäbischen Thannhausen statt. Anna Walter vom TSV Gaimersheim konnte mit dem zweiten Platz und nur einer Niederlage die Erwartungen als jüngste Teilnehmerin im Feld vollauf erfüllen.

Die Erstplatzierten der U11

Unter einigen Auflagen spielten sich die Corona Sonderregeln aber sehr schnell ein und der Turniertag nahm für die Jüngsten in Bayern schon wieder seinen routinierten Verlauf. Binnen sechs Stunden mussten alle zehn vom BTTV nominierten Jungs und Mädchen jeweils neun Spiele im Modus Jeder gegen Jeden bestreiten.

Warmspielen gegen Unsicherheit

Nach der Siegerehrung – Anna mit Trainer

Nach der langen Wettkampfpause war im ersten Spiel bei allen Mädchen zunächst ein wenig Unsicherheit über die eigene Form zu spüren. Die ersten Sätze waren meist recht knapp und von mehr Fehlern als von einstudierten Spielzügen geprägt. Auch Anna musste sich durchkämpfen und gewann mit Mühe 11:7 und 11:9. Dann wurden die Schlagkombinationen allerdings flüssiger und der dritte Satz verlief mit 11:3 recht klar. Was zunächst nach einem nervösen Aufgalopp aussah, stellte sich als sehr gute Leistung heraus, weil Marlene Maget vom TSV Berching in der Schlussabrechnung den etwas überraschenden dritten Platz belegte. Somit war gleich zu beginn die größte Hürde für die Zielsetzung des Tages schon genommen. Es sollte mindestens der zweite Platz werden und somit für die Qulifikation zu den U13 Wettkämpfe eine Woche später reichen.

Anna und Eva bilden eine Klasse für sich

Bereits in der siebten Runde kam es dann nämlich zu dem erwarteten entscheidenden Spiel der beiden Topgesetzten um den Turniersieg. Anna und Eva Xintian Gao vom TV Hofstetten hatten sich beide bis zu diesem Zeitpunkt schadlos gehalten und gingen mit einem Satzverhältnis von 18:0 in das Duell. In den beiden ersten Sätzen konnte sich dann die größere Routine von Eva durchsetzen, die schon über ein Jahr mehr Erfahrung auf bayerischer Ebene vorzuweisen hat. Vor allem ihre bereits außergewöhnlich trickreichen Aufschläge stellten Anna anfangs vor große Herausforderungen. Allerdings machte sich dann das viele Rückschlagtraining bezahlt und durch ein paar Ratschläge von Trainer Ortwin Gierlich konnte Anna dann das Spiel wieder offen gestalten. Den Gewinn des knappen dritten Satzes hatte sich die Gaimersheimerin durch ihren großen Kampfgeist wirklich verdient. Auch im vierten Satz war es sehr eng und der gegenseitige Respekt vor den dynamischen Gegenangriffen zeigte sich dadurch, dass die Eröffnung vermieden wurde und es zu vielen Schupfduellen kam. Letzten Endes ging der Satz dann aber mit 11:9 verdient an die Hofstettenerin.

Die beiden letzten Spiele konnte Anna dann aber trotz der Enttäuschung noch für sich entscheiden und belegte mit 8:1 Spielen und 25:4 Sätzen den erwarteten zweiten Platz.

Spitzenplatz in Bundesrangliste gesichert

Bei dem Turnier konnte sie auch noch ein paar TTR-Punkte gewinnen und belegt nun in ihrem Jahrgang in der Bundesrangliste den zweiten Platz. Diese ist wegen ihrer Volatilität nicht sehr aussagekräftig, aber sie ist doch ein Anhaltspunkt für die Leistungsfähigkeit der jungen Gaimersheimerin.

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