Durch eine günstige Auslosung bei der Bayerischen Pokalmeisterschaft in Arnstorf konnten die Gaimersheimer den Gruppensieg mit überzeugenden Leistungen einfahren. Gegen die SVG Baisweil-Lauchdorf kam es zu zwei knappen Spielen gegen das 15 jährige Talent Nico Holzheu. Ortwin Gierlich verpasste es in der Auftaktbegegnung noch gegen einen der besten Nachwuchsspieler Bayerns zu überraschen. Er verlor im Entscheidungssatz mit 11:9. Peter Vaverka jun. machte es zwei Punkte besser und gewann im Fünften auch mit dem knappsten möglichen Ergebnis. Die restlichen Spiele gingen zum 4:1 Endstand auch an Gaimersheim.

Von links: Dabrowski, Gierlich, Vaverka jun., Seidler, Edunjobi, Vaverka sen. und Forkel

In der zweiten Partie lag der SC Eschenbach schnell mit 2:0 in Führung. Peter Vaverka jun. und Frank Edunjobi mussten ihren sicher agierenden Gegnern gratulieren. Nach den drei folgenden Siegen der Gaimersheimer zum 3:2 Zwischenstand stellte sich Jonas Gottsche in dem Spiel gegen Vaverka sen. erneut als zäher Widersacher heraus. Nach dem Sieg im Starteinzel führte er auch im Abschlussspiel mit 2:1 Sätzen und konnte mit enorm aggressiven Angriffsbällen überzeugen. Allerdings ging ihm dann doch in den letzten beiden Sätzen etwas die Luft aus und er musste sich noch knapp zum 4:2 Endstand für die Grünhemden geschlagen geben.

Am zweiten Tag diente das letzte Gruppenspiel dann zum Warmspielen für das Finale. Gegen den TSV Grombühl Würzburg kam es zu einem klaren 4:0 Sieg, was in der Endabrechnung den Gruppensieg mit drei Siegen und 12:3 Spielen bedeutete. In der anderen Gruppe setzte sich erwartungsgemäß der große Turnierfavorit TTC Wohlbach 2 mit drei Siegen und 12:2 Spielen durch. Die Bundesligareserve verzichtete aber am ersten Tag noch auf den zweiten Spieler mit aktuellen Einsätzen und dem Niveau für die 3.Bundesliga. Am Finaltag reiste Marc Seidler aber auch noch extra aus Oberfranken die 300 km an. Dann verlor er aber prompt das erste Spiel gegen Vaverka jun. im Entscheidungssatz mit 11:9. Die aufkeimenden Hoffnungen auf eine Überraschung wurden dann aber durch Dabrowski und Forkel sehr schnell und deutlich im Keime erstickt. Es gelang bei den folgenden vier Niederlagen nur noch ein Satzgewinn und kaum noch über 5 Punkte. Somit nahm die Bayerische Pokalmeisterschaft seinen erwarteten Verlauf und der TSV Gaimersheim musste im Duell der beiden Vorjahressieger auf Kreis- und Bezirksebene den Wohlbachern in einem sehr freundschaftlichen Finale zum Sieg gratulieren. Die Oberfranken vertreten nun Bayern bei der Deutschen Meisterschaft und die Gaimersheimer hoffen auf das Losglück um als Nachrücker nochmal dabei sein zu können.

 

 

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