Durch die langwierige Verletzung von Petra Bauer ist die Mannschaft sicherlich geschwächt, konnte aber die ersten beiden Spiele gut absolvieren und ist, wie auch schon einige andere Mannschaften des TSV, vorerst ungeschlagen.

Zuhause gegen den TSV Altmannstein II gab es ein souveränes 9:1 und auswärts konnte dem BSV Neuburg II ein Punkt abgenommen werden.

Gaimersheim II – Altmannstein II 9:1

Nach einigem Hin und Her wegen des Termins startete am 05.10. auch die zweite Herrenmannschaft mit einem Heimspiel gegen Altamnnstein II in die Saison. Da sich die Gaimersheimer völlig neu formiert hatten gingen sie etwas unsicher in die Begegnung, zumal die Altmannsteiner als ein direkter Konkurrent im Absiegskampf gelten mussten. Verletzungsbedingt traten die Gäste allerdings ohne ihre beiden Spitzenspieler Just und Ernst an, außerdem fehlten auch noch Mulzer und Stark, so dass sich eine unerwartet einseitige Partie entwickelte: Die Doppel Günthner/Eisen und Bunge/Bubbel siegten souverän, lediglich Wider/Höger hatten Schwierigkeiten, setzten sich aber im 5. Satz gegen das Spitzendoppel Nowicki/Grams letztendlich ebenfalls sicher durch. Zwar konnte der Altmannsteiner Senior, Johann Haimerl, überraschend gegen Günthner punkten, aber in allen folgenden Einzeln von Wider gegen Nowicki, Eisen gegen Sonten, Bunge gegen Grams, Bubbel gegen Eberl, Höger gegen Osterrieder und Günthner gegen Nowicki wurden von den Gaimersheimern insgesamt nur noch zwei Sätze abgegeben, so dass am Ende ein vielleicht zu deutlicher 9:1-Sieg zu Buche stand.

BSV Neuburg II – Gaimersheim II 8:8

Schon zwei Tage später musste dieselbe Mannschaft in Neuburg gegen die zweite Herrenmannschaft des BSV antreten. Auf Seiten der Gaimersheimer spielte wieder Gerhard Höger für die länger verletzte Petra Bauer. Die Papierform ließ einen einseitigen Spielverlauf zu Gunsten der Neuburger erwarten, jedoch mussten diese auf ihre beiden Spitzenspieler Jäger und Hettmer verzichten, was sich schon in den Doppeln bemerkbar machte: Wider/ Höger kamen gegen die stark spielenden Braun/Ruck nie richtig ins Spiel, aber Günthner/Eisen gegen Strebel/Eckert und Bunge/Bubbel gegen Rothbauer/Knörzer siegten jeweils deutlich, so dass es überraschend 2:1 für Gaimersheim stand.

Aber dann kamen die Neuburger auf: Braun ließ Wider keine Chance, Strebel drehte überraschend das Spiel gegen Günthner in fünf Sätzen, Rothbauer hatte keine Mühe mit Bunge und Eckert setzte sich nach Startschwierigkeiten in vier Sätzen gegen Eisen durch, der aber durchaus Chancen hatte. So stand es nach der 2:1-Führung jetzt 2:5 aus Gaimersheimer Sicht. Das Spiel schien nun den erwarteten klaren Verlauf zu nehmen.

Aber plötzlich wendete sich das Blatt: Höger verlor zwar die ersten beiden Sätze gegen das 15-jährige Nachwuchstalent Knörzer recht deutlich, kämpfte sich aber immer mehr ins Spiel, setzte sich im 3. Satz knapp mit 12:10 durch und gewann dann die folgenden Sätze zu 6 und zu 7. Einen ähnlichen Verlauf nahm das Spiel von Bubbel gegen Ruck. Auch hier entschied der Gaimersheimer die Sätze 4 und 5 klar für sich. Braun kam mit seinem guten Angriffsspiel gegen den stark agierenden Günthner kaum durch und verlor klar. Wider fand zu seiner Sicherheit zurück und gewann das erste mal überhaupt gegen den hier unter Form spielenden Strebel. Als auch noch Eisen nicht ohne Glück gegen Rothbauer mit 11:8, 13:11 und 12:10 die Oberhand behielt, drehten die Gaimersheimer den 2:5-Rückstand in eine überraschende 7:5-Führung. Diese machten sich nun Hoffnung auf mehr, während die Neuburger plötzlich ihre Felle davon schwimmen sahen. Umso mehr als Bunge im ersten Satz Eckert förmlich von der Platte fegte, und auch in den folgenden Sätzen in vielen Ballwechseln seinem Gegner durch überlegtes und druckvolles Angriffsspiel keine Chance ließ. Dennoch schaffte es Eckert in gewohnt kämpferischer Manier den zweiten Satz 14:12 für sich zu entscheiden. Darauf verlor Bunge etwas die Sicherheit und gab den folgenden Satz zu 5 ab, steigerte sich aber dann wieder deutlich und so kam es im 4. Satz zu einem unglaublichen und sehenswerten Kampf, den Eckert schließlich glücklich mit 20:18 (!) gewann.

Dies gab den Neuburgern wieder Auftrieb: Das jugendliche Angriffsspiel von Knörzer setzte sich gegen die Erfahrung von Bubbel durch und Höger verlor unglücklich 12:10 im vierten Satz gegen den stark spielenden Ruck. So musste das Schlussdoppel über Sieg oder Unentschieden entscheiden. Die Gaimersheimer Günthner/Eisen agierten dabei so überzeugend, dass sie gegen Braun/Ruck nie in ernsthafte Gefahr gerieten. Damit stellten sie das 8:8-Unentschieden und einen unerwarteten Punktgewinn für Gaimersheim sicher. Angesichts des Spielverlaufs waren die Neuburger letztendlich froh einen Punkt gerettet zu haben, während die Gaimersheimer einerseits einem möglichen Sieg hinterher trauerten,  sich jedoch auch darüber im Klaren waren, dass gegen die Neuburger in Bestbesetzung auch das Unentschieden nicht drin gewesen wäre.

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